Museum Friedland

Abschied – Ankunft – Neubeginn

Seit März 2016 ist das das Museum Friedland für Besucher geöffnet. Unter dem Motto Abschied – Ankunft – Neubeginn wurde die facettenreiche Geschichte des Grenzdurchgangslagers Friedland von 1945 bis heute für ein breites Publikum spannend aufbereitet. Großes Lob erhält vor allem die moderne Darstellung des komplexen Themas.

Neben den historischen Zusammenhängen und politischen Hintergründen kommt dabei den Perspektiven der Menschen, deren Leben auf die eine oder andere Weise mit dem Lager verbunden ist, eine besondere Rolle zu. Dies gilt für die über vier Millionen Menschen, die das Lager zu verschiedenen Zeiten passierten, und die zahllosen Helferinnen und Helfer vor Ort. Dies gilt jedoch gleichermaßen für die nähere oder weitere Nachbarschaft des Lagers, die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinde Friedland.

„Wir wollten den Bahnhof Friedland museal aufbereiten und haben ein Museum an einem historischen Ort gebaut, wo wir gleichzeitig aber auch über die Gegenwart erzählen“. sagte Oliver Krüger, Projektleiter im Niedersächsischen Innenministerium bei einem Gesprächsforum im Grenzdurchgangslager.

Hauptort ist das Bahnhofsgebäude. Für den zweiten Bauabschnitt sind ein Themenpfad und Pavillons vorgesehen . Die Themen sind Flucht, Vertreibung, Migration und Integration. Begonnen wird im Jahr 1945, aber gezeigt werden soll auch die Gegenwart im Grenzdurchgangslager, das weiterhin als Aufnahmestelle betrieben wird.

In der nächsten Phase von 2016 bis 2018 ist es Zielsetzung, eine Akademie und internationale Begegnungsstätte für Jugendliche anzusiedeln.

Weitere Informationen zu dem Projekt und den bereits schon jetzt stattfindenden Veranstaltungen finden Sie unter:www.museum-friedland.de

« zurück

Diese Seite verwendet Cookies, mit denen Informationen lokal auf Ihrem Rechner gespeichert werden. Mit der Benutzung der Seite stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bestätigen