Friedland – Das Tor zur Freiheit

Lassen Sie sich einladen auf eine Entdeckungsreise durch eine Gemeinde, die viel zu bieten hat und geniessen Sie ihre vielfältige Schönheit.


Blick ins Leinetal

Die Gemeinde Friedland mit ihren 14 Ortsteilen liegt im geschichts­trächtigen Dreiländereck Hessen, Thüringen und Niedersachsen – direkt vor den Toren der Universitätsstadt Göttingen.

Topographisch geprägt wird die Gemeinde vom Leinetal mit seinen grünen Auen und den sanft geschwungenen, waldreichen Höhen­zügen.


Die Leine

Idyllische Fachwerkdörfer mit alten Kirchen und romantischen Winkeln laden zum Verweilen ein.

 
Wehrturm der Kirche Reckershausen                Portal Deiderode

Die Wanderwege führen über geschichtsträchtigen Boden - sie lassen Sie die Vergangenheit auf Schritt und Tritt spüren. Noch heute finden Sie als steinernes Zeugnis der Gauß´schen Landvermessung für das Königreich Hannover das Meridianzeichen im Friedländer Wald. An der Deutsche Märchenstraße gelegen stossen Sie auf sagenumwobene Stätten in verwunschenen Wäldern.

 

Weltbekannt wurde Friedland durch das Grenzdurchgangslager als das „Tor zur Freiheit“. Sowohl die deutsche Geschichte wie auch die Geschichte der europäischen Teilung und Neuordnung nach dem zwei­ten Weltkrieg wehen Ihnen hier um die Nase. Seit dem Beginn des offiziellen Lagerbetriebes 1945 hat diese Einrichtung knapp 4 Mio. Menschen die Weichen in ein neues Leben ge­stellt. Im März 2016 wurde das Museum Friedland eröffnet, welches ein beeindruckenden Blick auf die wechselvolle Geschichte dieser Stätte wirft.

Die Friedland GlockeSichtbare Zeichen der Geschichte erschließen sich dem interessierten Besu­cher noch heute beim Rundgang zu den denkmalgeschützten Bauwerken wie der Nissenhütte, der Fried­land Glocke oder der Lagerkirche.

Die Friedlandglocke wurde 1949 von Vertriebenen, Flüchtlingen und Heimkehrern dem Lager Friedland gespendet. Vielen ist ihr Klang von den früheren Spendenaufrufen der Bundesinnenminister für die Friedlandhilfe zu Beginn der Adventszeit bekannt.

Hoch über der Gemeinde thront auf dem Hagenberg die Friedland Gedächtnisstätte und erinnert an die Zeit der Flüchtlingsströme, Gefallenen und Toten des Zweiten Weltkrieges.
Die Friedland-Glocke


Das Mahnmal

Eine historische Achse verbindet das Lager mit dem Rittergut Besenhausen. Unmittelbar an der Grenze zu der sowjetischen und der amerikanischen Besatzungszone sowie an einer Bahnlinie gelegen war es die erste Anlaufstelle der Flüchtlingsströme: das eigentliche Tor zur Freiheit.

Entlang des ehemaligen Eisernen Vorhanges verläuft heute das „Grüne Band“ – ein einzigartiger Biotopverbund von der Ostsee bis nach Sachsen, welcher mit Unterstützung der Heinz Sielmann-Stiftung ausgebaut werden soll, damit Luchs und Wildkatze wieder eine Zukunft haben. 45 Jahre war dieser Bereich von menschlicher Nutzung fast ausgeschlossen!

In den ehrwürdigen Gemäuern des Rittergutes produziert heute wieder eine der wenigen Webereien nach alter Tradition und läßt sich dabei über die Schulter schauen - die Handweberei „Im Rosenwinkel“.

Wer Lust hat, kann den Websaal mit seinen imposanten Webstühlen besichtigen oder sich selbst im Rahmen eines Webkurses an der Kunst versuchen.



Ehemalige Grenze zur DDR

Für Technikinteressierte bietet sich zudem ein Rundgang durch den Garten an, in dem auf einem „Wasserpfad“ das autarke Wasserver- und -entsorgungskonzept des Rittergutes zu besichtigen ist (EXPO-Projekt 2000).

Ein Muss für jeden Gitarrenfan ist ein Besuch im Marshall Amp Museum Germany. Ob begeisterter Gitarrist und auf der Suche nach "dem" Sound oder einfach Technikfan – im Marshall amp Museum in der Dorfstraße in Reckershausen kommen Freunde dieser Verst ärker voll auf ihr Kosten. Das Museum bietet eine Reise durch die Gitarrensounds aus den 60ern Jahren bis heute und verspricht, dass hier auch "gefühlt" und nicht nur gehört werden kann, was Marshall Amp heißt. Getreu dem Motto "Museum und mehr" sind Röhrenamps aus den letzten fünf Jahrzehnten zu erleben. 75 Marshall Amps und 103 Boxen sind – nach Absprache – spielbereit.

Siegbert Merker (Gründer des Museums)

Aktive Urlauber finden reichhaltige Möglichkeiten der Unterhaltung. Wasserratten finden ihr Glück im Wendebachstausee oder im idyllischen Waldschwimmbad Reiffenhausen. Treten Sie gern in die Pedalen? Der Bahnhof in Friedland ist ein idealer Ausgangspunkt für Radwanderer, die dort einen direkten Einstieg in den Leinerad­wander­weg vorfinden.

Ob hoch zu Roß oder mit dem Ballon über den Wolken schwebend – entspannen Sie im romantischen Winkel Südniedersachsens.

Rustikale Gasthäuser und hoch ausgezeichneten Restaurants verwöhnen Freunde der deftigen Küche und Gourmets gleichermaßen mit regionalen Spezialitäten und sorgen so für einen rundum gelungenen Urlaub.

Besuchen Sie uns und überzeugen Sie sich selbst von der Vielfalt und Schönheit unserer Gemeinde. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

» Karte
» Gastgeberverzeichnis

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Tourismusvereins Friedland.

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