Coronainfektionszahlen im GDL auf null gesunken!

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

auch wenn es bereits zahlreiche Lockerungen gibt, wird uns der Corona-Virus noch lange begleiten und keiner weiß zurzeit, wie die Normalität der Zukunft aussehen wird.

Die Gemeinde Friedland war in den vergangenen Monaten glücklicherweise nur in wenigen Bereichen durch Infektionen betroffen und so ging das Leben fast den gewohnten Gang. Der Ausbruch im Grenzdurchgangslager hat jedoch gezeigt, dass wir stets achtsam sein müssen, aber die Situation bei einem frühen und konstruktiven Zusammenarbeiten auch gut in den Griff zu bekommen ist. Es bestand, Gott sei Dank, keine weitergehende vertiefende Gefährdung der Bevölkerung durch den Betrieb des Grenzdurchgangslagers. Dieses hätte lediglich eintreten können, wenn der ungeregelte Zuzug von infizierten Menschen weiter fortgeführt worden wäre. Ich danke allen, die mitgeholfen haben, von Bund bis Landkreis, von Leitung des Grenzdurchgangslagers bis Ortsbürgermeister, von Feuerwehren bis karitativen Verbänden, dieses an die Bundesebene in der Dringlichkeit heranzutragen. Aus meiner Sicht war das eine geschlossene Mannschaftsleistung und im Ergebnis eine Punktlandung.

Ich möchte an dieser Stelle auf die Presseerklärung des Landkreises Göttingen vom 17. Juli 2020 verweisen: "Bemerkenswert ist die Zahl von 0 akut Erkrankten in der Gemeinde Friedland. Der zwischenzeitliche Corona-Hotspot in der Gemeinde nach positiven Befunden bei mehreren Reihentests im Grenzdurchgangslager Friedland ist beseitigt. Konsequente Eindämmung und erfolgreiche Bekämpfung der Corona-Pandemie waren durch das schnelle Handeln und die gute Zusammenarbeit von Landesaufnahmebehörde und Landesregierung mit Gesundheitsamt und Krisenstab des Landkreises im Einvernehmen mit der Gemeinde möglich."

Dennoch fühle ich in vielen Bereichen der Gesellschaft eine große Verunsicherung aufgrund der vielen, ja sogar weltweit zum Teil sehr traurigen, Berichterstattungen über die Auswirkungen dieser schlimmen Krankheit. Diese Angst kann ich Ihnen leider nicht nehmen, aber ich kann aus voller Überzeugung sagen, dass die vorhandenen Strukturen alles unternehmen, um Infektionen bzw. das Infektionsrisiko zu minimieren. Ungeachtet dessen möchte ich Sie an dieser Stelle noch einmal aufrufen, nicht nachzulassen, die vielfältigen staatlichen Anweisungen und Anregungen sehr ernst zu nehmen. Jeder Einzelne kann durch sein Verhalten zur Sicherheit des Ganzen beitragen und aus meiner Sicht zum Teil auch mit sehr wenig Aufwand.

Nutzen Sie die vielfältigen Informationsmöglichkeiten, von Radio bis Printmedien, von Fernsehen bis hin zu persönlichen Gesprächen mit Funktionsträgerinnen und –trägern, von Internet bis Telefonhotlines oder rufen Sie einfach Ihre/n Ortsbürgermeister*in / Ortsvorsteher oder natürlich auch die Verwaltung in Groß Schneen an.

Wenn wir eines aus der schlimmen Krankheit lernen sollten, dann dass ein gutes Miteinander zeigt, wie stark eine Gesellschaft wirklich ist.  

Angst ist oft kein guter Ratgeber, aber Naivität ist bei dieser Krankheit nicht angebracht.

Ihr

Bürgermeister

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