„Ich wünsch mir einen Stern“ - Weihnachtswunschbaumaktion

Zum vierten Advent wurden von der Gemeinde Friedland in allen 14 Ortschaften „Weihnachtswunschbäume“ aufgestellt, um die Menschen durch diese schwierige Zeit zu begleiten und etwas Trost zu spenden.

Die Aktion gab dabei einen Blick in die Seele der Menschen frei. Die Vorweihnachtszeit und das Weihnachtsfest sind stets von Lichtern, froher Erwartung und Geselligkeit geprägt, doch sorgte der Coronavirus in diesem Jahr dafür, dass der Advent und das Fest der Liebe erheblich dunkler und auch einsamer verlief. Die Wünsche spiegeln dies eindringlich wider. Normalität und Gesundheit stehen ganz oben auf der Wunschliste. Spielkameraden werden vermisst und es wird sich um den Frieden und die Demokratie gesorgt. Auch das aufgrund der derzeitigen Herausforderungen andere Themen, wie Hunger, Klimawandel und Kriege, vernachlässigt werden, kümmert nicht wenige. Es sind aber auch die eigenen Nöte, wie die hohe Arbeitsbelastung der Eltern und drohende Wohnungsnot, die einen Schatten auf Seele der Menschen wirft. Andere wiederum sehen die Aktion ganz pragmatisch und formulieren Wünsche an die Gemeindepolitik: ein Radweg, neues Spielgerät auf dem Spielplatz, ein funktionierendes Hochwasserschutzkonzept, eine neue Straßenbeleuchtung oder mehr Naturschutz. Am Ende wünscht sich ein kleines Mädchen einfach nur einen Stern.

Ein Griff nach den Sternen wird sich nicht sicherlich nicht so einfach realisieren lassen, es ist aber an uns, ob nicht der eine oder andere Wunsch erfüllbar ist, wenn wir alle noch mehr aufeinander achten.

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