Stellungnahme zu einer Presseanfrage vom 14. April 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

gern beantworten wir Ihre Fragen bezüglich einer möglichen Entwicklung der Gewerbeflächen unterhalb der Deponie Deiderode entlang der A 38. Wir möchten aber vorab schon einmal deutlich machen, dass es sicherlich eine Zeitrechnung vor und nach Corona geben wird, insoweit beziehen sich unsere Aussagen auch zum Teil auf Erkenntnisse aus der Zeit vor Corona.

Zum aktuellen Stand und unter den derzeitigen Rahmenbedingungen hinsichtlich möglicher Investoren können wir aber ausführen, dass es einen sehr breit gefächerten Bereich von Anfragen für dieses Gebiet gibt. Zu möglichen Interessenten gehören sowohl der klassische Logistikbereich wie auch kleinteilige zum Teil lokale Anfragen, aber auch der Bereich der Energiebranche zeigt aufgrund der guten Infrastruktur erhöhtes Interesse.

Zu möglichen Zeithorizonten, aber auch zur möglichen Grundstücksverfügbarkeit können wir und zum Teil dürfen wir zu diesem Zeitpunkt keine Ausführungen machen.

Dass bei Fragen von gewerblicher Entwicklung in der Abwägung zwischen Landschaftsschutz, Landschaftsbild und weiteren Schutzgütern erhebliches Konfliktpotenzial entsteht, ist uns natürlich nicht fremd. Dieses zu recherchieren, abzuwägen, darzustellen und öffentlich zu diskutieren, ist die Aufgabe aus der Politik.

Wir erlauben uns aber ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass auch wir zum heutigen Zeitpunkt nicht wissen, ob wir eine gewerbliche Entwicklung und vor allem in welchem Segment an diesem Standort empfehlen werden oder für zielführend halten. Zu diesem Zeitpunkt und auch bei dieser unkonkreten Sachlage ist es natürlich dennoch möglich und auch legitim, jede Entwicklung aus grundsätzlichen Erwägungen abzulehnen. Doch wie gesagt, die Aufgabe aus der Politik ist es, Möglichkeiten und ihre Wechselbeziehungen transparent darzustellen bzw. vorzubereiten, öffentlich zu diskutieren und letztendlich auch zur Entscheidung zu bringen. Deshalb gehen wir davon aus, dass jede öffentliche Meinung, jeder öffentliche Dialog zu diesem Prozess beitragen wird, so er geprägt ist von einem demokratischen, sachlichen und respektvollen Umgang.

Wir hoffen, wir haben zur Klarheit der jetzigen anstehenden Sachlage beigetragen, stellen aber nochmals fest, dass wir in diesem frühen Stadium leider keine weiteren Detailantworten geben können.

Natürlich stehen wir für weitere Nachfragen Ihrerseits gern zur Verfügung, ansonsten verweisen wir an dieser Stelle auch gern auf unsere Internetseiten, aber auch auf die weitere öffentliche Diskussion in den politischen Gremien.

Mit freundlichen Grüßen

Steinberg  Friedrichs
Bürgermeister Gemeinde Rosdorf Bürgermeister Gemeinde Friedland

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