Springe zum Inhalt

PRESSEMITTEILUNG aller im Rat der Gemeinde Friedland vertretenen Fraktionen

Bündnis90/Die Grünen CDU SPD WGF

Gefährliche Entscheidung in Friedland: Rückbau der Behelfsbrücke bedroht Sicherheit von Kindern und Bürgern

Friedland, 27. März 2026

In der Gemeinde Friedland droht eine sicherheitskritische Fehlentscheidung: Die derzeit genutzte Behelfsbrücke soll bereits Mitte April abgebaut werden – obwohl sie aktuell die einzige sichere Querung für Fußgänger und Radfahrer darstellt.

Die ursprüngliche Brücke musste aufgrund erheblicher Mängel gesperrt werden. Die Behelfsbrücke wurde daraufhin eingerichtet, um genau diese Gefahrenlage zu entschärfen. Ihr geplanter Rückbau würde die Situation jedoch drastisch verschärfen.

Besonders betroffen sind Schülerinnen und Schüler, die täglich auf ihrem Schulweg gezwungen wären, auf die stark befahrene und unübersichtliche Landesstraße L 564 auszuweichen. Eine alternative Route existiert faktisch nicht oder ist unzumutbar.

„Hier wird sehenden Auges eine Gefährdung geschaffen, die vermeidbar wäre“, erklärten die Fraktionsvorsitzenden im Rat der Gemeinde Friedland, Marcel Bergmann (CDU), Ute Haferburg (Die Grünen), Immo Rühling (SPD) und Jörg Wieland (WGF) „Wer die Brücke jetzt abbaut, nimmt erhebliche Risiken für die Sicherheit der Bevölkerung in Kauf.“

Wir bitten daher:

  • den sofortigen Stopp des Rückbaus,
  • den Erhalt der Behelfsbrücke bis zum Bau einer dauerhaften Lösung,
  • sowie eine schnelle und transparente Klärung der Verantwortlichkeiten.

Ein entsprechendes Schreiben wurde an die Landesregierung sowie weitere politische Entscheidungsträger gerichtet.

Die Fraktionen appellieren an alle Verantwortlichen, ihrer Pflicht zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger nachzukommen.

Die Fraktionen und Vorsitzenden im Rat der Gemeinde Friedland

Ute Haferburg Bündnis90/Die Grünen / Marcel Bergmann CDU / Immo Rühling SPD / Jörg Wieland WGF

Zurück (2026)